KJG Büchenau
2008
Zeltlager der KJG St. Anton und St. Bartholomäus
Im Schwarzwald
Am Morgen des fünften August trafen im Laufe des Vormittages zahlreiche Eltern, Großeltern und Freunde auf der wunderbar hoch- gelegenen, sattgrünen Wiese mit einer optimalen Fernsicht in die Vogesen, zu einem historischen Familientreffen zusammen. Viele kannten sich, viele kanten sich nicht - doch sie lernten sich in lockerer und entspannter Art im Laufe des Tages immer mehr kennen. Mittelpunkt dieses Festtages in luftiger Höhe waren für die Eltern ihre Kinder und für die Kinder ihre Eltern: Familienglück pur - im Kleinen wie im Großen. Man hatte Zeit füreinander und des Fragens und Erzählens nahm kein Ende. Überall auf der weiten Wiese standen größere und kleinere Grüppchen, hörten von ihren Kindern Lagergeschichten, sie führen sie in ihre Zelte, welche besonders für den Elternbesuch säuberlich aufgeräumt waren; dennoch schauten die Mütter vorsorglich mal nach. Immer wieder sah man die Jugendlichen des Leitungsteams in ihren T-shirts mit dem markanten Hinweis: " KJG St. Anton/ Büchenau" mit Eltern im Gespräch, umgeben von den glücklichen Zeltbewohnern, welche an diesem Tag viele unvergessliche Augenblicke erleben.
Besonders wichtig im Zeltlager ist natürlich das Essen. In einer Blitzumfrage erhielt die Küche eine hervorragende Bewertung von den Kindern. Die hohe Akzeptanz des Lageressens der KJG hat einen eine erstaunliche Tradition. Waren es am Anfang Herr und Frau Fuchs und viele andere der Erwähnung werte Erwachsene seit 1978, so sind es heute junge Ehepaare, welche früher das Leben im Zeltlager als bereichernd und wertvoll, ja als prägend erfahren hatten und nun als Küchenmannschaft jährlich mit ihrer Familie liebevoll das Essen zubereiten. Ohne diese Männer und Frauen in der Küche wäre das Zeltlager nicht möglich. Man nennt die solchermaßen tätigen Menschen "Ehrenamtliche": eine unmögliche Bezeichnung, welche nur darauf hinweist, dass sie umsonst arbeiten und nichts kosten. Das ganze Zeltlagerteam würde eine solche "Ehrenbezeichnung" ablehnen und antworten: Wir sind für die Kinder da, weil wir die Kinder lieben und ihnen mit unser Anwesenheit und Fürsorge Freude machen wollen. Wir sind nicht bekannt, weil die Präsentation auf der Bühne der Ehrsüchtigen und Eitlen nicht Sinn und Ziel unseres Einsatzes ist. Unsere Freude sind vielmehr die Kinder; Lächeln, ihr Glück sowie ihre strahlenden Augen sind uns Dank genug.
Für mich persönlich war der Zeltlagergottesdienst beim Besuchssonntag die beeindruckende Erfahrung einer Gemeinschaft, welche nur wachsen und aufblühen kann, wenn wir uns Zeit füreinander nehmen und uns in liebender Offenheit annehmen.
Dem Zeltlagerteam dieses Jahres möchte ich - auch im Namen der Eltern - namentlich danken:
Laura Orant, Kim Orant, Robin Orant, Sina Wüstl Sina Ballweg, Sina Konrad, Nadine Gorenflo, Maximilian Schneider, Julia Schneider, Julia Oberdorfer, Jens Krempel , Friedolin Träulin, Johannes Weih, Tobias Weih, Helena Hoffmann, Markus Kindsvogel, Philipp Loesel , Michaela Steiner, Marie Wickinghoff
Das Küchenteam:
Joachim Wagner, Sylvia Wagner, Rainer Wenglein, Marion Wenglein, Stefan Fuchs, Conny Fuchs Johannes Fuchs., Nicole und Jürgen Siegele, Silvia Benz,
Gottes Begleitung und Segen im neuen Schuljahr
Ihr Bernhard Ripperger
