Leitbild

„Ein Korb voller Rosen“

Leitbild der Gemeinden

Karlsdorf-Neuthard-Büchenau

 
 
Elisabeth ist auf dem Weg aus ihrer Burg hinunter in die Stadt,
einen schweren Korb voll frischem Brot hat sie dabei.
Auf halbem Wege trifft sie ihren Mann, den Grafen.
Was sie da unter ihrem weiten Mantel trägt?
Einen Korb voller Rosen, sagt Elisabeth.
Wer das glaubt – der Herr und Gemahl jedenfalls schaut lieber nach,
schlägt den Umhang zurück –
und tatsächlich: Statt Brot für die Armen der Stadt sieht er Rosen ...
 
(Quelle: SWR3 Gedanken – Altfried Rempe, Trier)
 

So verstehen wir uns

Ein Korb voller Rosen“
Die Gemeinden Karlsdorf-Neuthard-Büchenau sind Orte mit jeweils eigener Geschichte und Tradition, aber einer gemeinsamen Ausrichtung. In unseren Gottesdiensten feiern wir Gottes Gegenwart. Wie einst unsere Patrone Jakobus, Sebastian und Bartholomäus bezeugen wir den Glauben an den dreifaltigen Gott im Heute. 
 
In unseren Gemeinden ist die hl. Elisabeth von Thüringen durch verschiedene Gruppierungen und Gebäude, die ihren Namen tragen, sowie durch Darstellungen und Brauchtum präsent. Als lebendige Gemeinden können wir wie der Korb der Heiligen Elisabeth sein, der nie leer wird. Jeder darf etwas herausnehmen oder hineinlegen, je nach Lebenslage. Somit ist für alle etwas dabei, für jung und alt, für Mann und Frau, für Einzelne und Gruppen. Wohin der Korb getragen wird liegt nicht immer in unserer Hand, aber wir können dort, wo wir hingeführt werden, aus dem Vollen schöpfen und segensreich wirken.
 

Dafür gibt es uns

Unsere Dörfer wären ärmer ohne Kirche:
 
  • Caritative Einrichtungen für Senioren haben durch die Zusammenarbeit mit uns ein besonderes Flair
  • Kindergärten in katholischer Trägerschaft sind auch kirchenfernen Eltern wichtig
  • Lebendige Ökumene vor Ort lässt neue Freundschaften entstehen und inspiriert
  • Traditionen und Rituale (Fronleichnam, Sternsinger, Erstkommunion etc.) geben Identität
  • Chormusik verschiedener Couleur bereichert das kulturelle Angebot
  • Kirchengebäude an sich sind „Denk“-Male, die auf Gott hinweisen
  • Versammlungsräume bieten Orte der Begegnung
  • Gemeinschaftlicher Halt in Notsituationen
  • Pfarrliche Gruppierungen mit vielfältigen Angeboten
  • Verbunden mit der Weltkirche, verankert im Evangelium
 
 

Daran erkennt man uns

Evangelium
Als Christen steht unser Handeln überparteilich auf der Grundlage der Bibel mit ihrer Verkündigung der Barmherzigkeit Gottes, der in Jesus Christus unser Leben geteilt und den Tod besiegt hat. Wo Menschen angetrieben und getragen durch den Heiligen Geist miteinander in Verbindung kommen, steht klar das Gebot der Nächstenliebe im Vordergrund.
 
Offenheit
Wir sind offen für Neues – und achten dennoch Bestehendes. Wir pflegenTraditionen auch, indem wir sie hinterfragen. Nur wenn wir deren Kern erfassen, können wir sie bei Bedarf auf heutige Situationen anpassen. Unsere weltoffene Grundhaltung drückt sich auch in einer gelebten Willkommenskultur aus.
 
Zuverlässigkeit
Wir stehen zu dem, was wir tun und wissen auch, warum wir es tun. Wir geben das weiter, von dem wir selbst erfüllt sind. Diese Verlässlichkeit im Sinne einer „Glaub-Würdigkeit“ geht tiefer als ein blindes „Das war eben schon immer so“.
 
Hoffnung
In vielen Bibelstellen steht Gott den Menschen in schweren Situationen bei. Zukunftsangst ist somit eigentlich unnötig. Wir sehen uns als Hoffnungsträger und Vorbild, denn: „Wenn nicht wir – wer dann?“ Eine gewisse Fröhlichkeit oder Humor lässt sich dabei nicht erzwingen, ist aber keinesfalls verboten …
 
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